
Wer einmal eigenen Honig gegessen hat, der wird davon überzeugt sein, dass es keinen besseren gibt als den selbst geernteten.
Die Faszination, die von lebenden Bienen ausgeht erfasst Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Die Honigbiene und der Imker, der die Bienen betreut und versorgt, genießen ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Aus diesem Grund ist es eigentlich kaum verständlich, dass die Imker Nachwuchssorgen haben. Doch bei aller Faszination, welche die Imkerei ausüben kann, so bedeutet das Halten von Honigbienen natürlich auch eine große Verantwortung für ein Geschöpf Gottes. Außerdem haben manche Menschen eine gewisse Scheu, oft sogar Angst vor Tieren, die im Aussehen einer Biene ähneln. Dabei halten die Imker heute, im Gegensatz zu früher, sehr sanftmütige Bienen.
Das Halten von Bienen ist aktiver Umweltschutz, der den Erhalt der Artenvielfalt in unserer Flora und Fauna sicherstellt. Es ist aber auch eine wunderbare Freizeitbeschäftigung.
Wer die Vorgänge im Bienenvolk verstehen will, der muss sich nicht nur mit den Bienen, sondern auch mit seiner Umwelt auseinandersetzen.
Die Arbeiten am Bienenvolk werden vom Entwicklungsstand des Volkes im Laufe des Bienenjahres bestimmt.
Das Bienenjahr beginnt im Spätsommer. Mit der Spätsommerpflege wird der Grundstein für den imkerlichen Erfolg im nächsten Jahr gelegt. Wenn die Völker stark und mit genügend Futtervorrat ausgestattet in den Winter gehen, dann entwickeln sie sich im Frühjahr zügig und bringen einen guten Honigertrag.
Diesen bringen die Völker aber nur, wenn sie nicht schwärmen. Abgeschwärmte Völker bringen keinen Honig. Deshalb ist nicht nur die Spätsommerpflege wichtig, sondern auch die schwarmfreie Führung der Völker während der Schwarmzeit im Mai und Juni.
Es genügt nicht, nur zu lernen wie man aus der Bienenhaltung Honig produziert, wichtig ist es auch zu wissen wie man dieses wertvolle Nahrungsmittel pfleglich behandelt und vermarktet.
Um das Imkerhandwerk zu beherrschen sollte man sich etwa fünf Jahre Zeit geben. Dabei gilt der Satz:
Wer das beherzigt, für den gilt dann vielleicht der alte Spruch:
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