Wahlkreis 8 - Alb, Donau, Oberland

Südlich der Schwäbischen Alb liegt der Wahlkreis 8 (WK 8) - Alb, Donau, Oberland. Dieser setzt sich aus 13 eigenständigen Bezirksimkervereinen, mit ca. 950 im Landesverband organisierten Imkern und 7750 gemeldeten Bienenvölkern, zusammen.

Von zahlreichen sanften Hügelketten und Tälern im Südwesten, über bewaldete Gesteinskuppen im Nordwesten wechseln sich Moore, weite Ebenen, Tümpel und Seen im Süden und Osten ab. Diese Vielfalt verleiht dem Landstrich einen ganz besonderen und eigentümlichen Charme. Weite Teile des Gebiets sind auch heute noch sehr ländlich geprägt. Durch den Wechsel von Nadel- und Mischwäldern sowie Wiesen und Feldern, die immer wieder von Bächen und Flüssen durchzogen werden, ergibt sich eine schöne und abwechslungsreiche Landschaft. Sie bietet die besten Bedingungen für gute Wald- und Blütentrachten.

Ergänzt wird diese herrliche Landschaft durch vielfältige Sehenswürdigkeiten wie Schlösser, glanzvoll restaurierte Klöster und prächtige barocke Kirchen. Im Mittelpunkt liegt der Bussen - der „Kilimandscharo Oberschwabens" und einer der schönsten Aussichtspunkte der ganzen Region. Diese 765 m über den Meeresspiegel ragende Landmarke öffnet den Blick auf das schöne Umland und bei guter Fernsicht sogar auf das Voralpenland mit dem Alpenbogen am Horizont.

Süd nach Ost

Von Bad Saulgau aus, dem südlichsten Teil unseres Wahlkreises, gelangt man auf der Schwäbischen Bäderstraße nach Bad Buchau. Das nahe liegende Naturschutzgebiet „Federsee“ muss an dieser Stelle unbedingt genannt werden. Der stille Moorsee mit seinem Moorgürtel, umgeben von dichten Schilfwäldern, naturbelassenen Urwäldern und großflächigen Riedwiesen, bietet beste Voraussetzungen für schöne Naturerlebnisse. Auf gut ausgewiesenen Wanderwegen, sowie über einen langen Holzsteg, kann die unberührte Natur der Moorlandschaft erkundet und beobachtet werden. Bereits vor 12 000 Jahren schlugen dort altsteinzeitliche Jäger ihre Lager auf. Besucher finden hier heute, inmitten der urtümlichen Moor- und Riedlandschaft, ein archäologisches Freilichtmuseum.

Übrigens, im nahe gelegenen Steinhausen steht die „schönste Dorfkirche“, und das oberschwäbische Museumsdorf in Kürnach bietet einen Einblick in die Entwicklung der Bauernhäuser Oberschwabens im Laufe der letzten sechs Jahrhunderte. Der Rundgang durch die zahlreichen Werkstätten und Ausstellungen vermittelt einen lebendigen Eindruck vom bäuerlichen Arbeiten und Leben vergangener Tage.

Weiter entlang der Schwäbischen Bäderstrasse erreicht man die Kreisstadt Biberach, mit ihren vielen schönen historischen Bauwerken und den Kneippkurort „Jordanbad“. In Oberschwaben haben noch viele Städte ihr historisches Aussehen bewahrt. Schöne Beispiele dafür sind Saulgau, Munderkingen, Ehingen oder Riedlingen. Bei der Weiterfahrt auf der Oberschwäbischen Barockstraße geht’s nach Laupheim, in den östlichen Teil unseres Wahlkreises. Dort können Sie ein Planetarium und eine Sternwarte besuchen, die sich beide unter einem Dach befinden.

West nach Nord

Der „Donauradwanderweg" führt vom Ursprung der Donau in Donaueschingen bis nach Wien. Er zählt zu den berühmtesten und schönsten Fahrradwegen. Von Südwesten aus führt er über Mengen - Riedlingen - Obermarchtal - Munderkingen - Ehingen und Ulm quer durch unseren Wahlkreis.

Entlang der Strecke trifft man bei Hundersingen auf die Grabungsstätte der frühkeltischen Heuneburg.  Dort wurde ein keltischer Herrensitz rekonstruiert,  der sich einst an dieser Stelle befand. Das nahe liegende Museum informiert über dieses bedeutende damalige Machtzentrum. Weiter flussabwärts über Zwiefaltendorf mit seiner schönen Wasserburg, durch das so genannte Marchtal, erwartet Sie in Obermarchtal die älteste Barockkirche Oberschwabens und in Erbach ein sehenswertes Renaissanceschloss. Vorbei an der ehemaligen Benediktiner-Abtei in Wiblingen geht es dann weiter in die Kreis- und Universitätsstadt Ulm, mit dem Münster und dem höchsten Kirchturm der Welt. Typisch für die Natur entlang der Donau ist der Wechsel von Wäldern, feuchten Riedwiesen, Bächen und Stillgewässern an den Rändern.

Fahren Sie von Ulm aus das Blautal hinauf bis nach Blaubeuren, so erreichen Sie den Norden unseres Wahlkreises. Dort befindet sich der geheimnisvolle Blautopf, eine der größten Karstquellen Deutschlands. In dem Gebirge rund um den Blautopf gibt es ein weit verzweigtes Höhlensystem, in dem große Wassermassen gesammelt werden. Diese drängen am Blautopf an die Oberfläche. Die große Tiefe der Quelle verleiht dem Wasser sein charakteristisches Blau.

Die gesamte Strecke durch unseren Wahlkreis erlaubt, aufgrund eines sehr gut ausgebauten Netzes von Wegen, ein bequemes Wandern und Radfahren in Wald und Flur.


Mutterstation Wahlkreis 8

Die Mutterstation des WK 8 befindet sich in Schelklingen-Schmiechen und ist an den BV Ehingen e. V. angegliedert.

Informationen über das verwendete Zuchttiermaterial erhalten Sie ab dem 1. Mai bei dem Betreuer der Mutterstation und in der Verbandszeitschrift „Bienenpflege“.

Betreuer der Mutterstation Ehingen (Donau)

Robert Hauler
Auenweg 17
89601 Schelklingen-Schmiechen

Telefon: 07394 1212
Telefax: 07394 1212


Termine Zuchtstoffabgabe

Aktuell liegen keine Einträge vor.

Bezirksimkervereine des Wahlkreises

Wahlkreisvorsitzender

Helmut Fesseler
Grubenweg 14
88437 Maselheim

Telefon: 07351 76099
E-Mail: helmutfesseler(at)aol.com


Wahlkreisstellvertreter

Martin Denoix
Eichenhang 179
89075 Ulm

Telefon: 0731 267408
Telefax: 0731 4039228
E-Mail: drdenoix(at)web.de