10.01.2012 00:00 Alter: 8 yrs
Kategorie: Infobrief Fachberater

Infobrief Januar 2012

Alles Gute im Neuen Jahr Zunächst einmal allen ein gesundes und erfolgreiches 2012. Der Winter, der zumindest in den unteren Lagen keiner war, setzt sich offenbar auch im neuen Jahr fort.


Alles Gute im Neuen Jahr


Zunächst einmal allen ein gesundes und erfolgreiches 2012. Der Winter, der zumindest in den unteren Lagen keiner war, setzt sich offenbar auch im neuen Jahr fort. Die Haselnussblüte begann im Rheintal Mitte Dezember und die ersten Hecken sind jetzt schon verblüht. Die Vögel balzen wie im Frühjahr und die Norwegerpferde werfen angeblich schon ihren Winterpelz ab. Hoffen wir, dass der Kälteeinbruch bald kommt. Sonst soll er bleiben wo er will. Haben wir im vergangenen Jahr einen bilderbuchmäßig nahtlosen Übergang vom Winter ins Frühjahr erlebt, wollen wir für den kommen Jahreszeitenwechsel nicht hoffen, dass eine verfrühte Blüte dem Frost anheim fällt.


Honig im Ökotest


Es ist wieder einmal soweit. In einer Regelmäßigleit untersuchen die Testzeitschriften den Honig. Der Öko-Test hat mit der Ausgabe 1/2012 damit begonnen (http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=99118;bernr=04) und Stiftung Warentest wird vermutlich bald folgen. Nahm man sonst die Honigqualität unter die Lupe, ging es diesmal allerdings nur um den Nachweis von Gentechnik. 15 von 21 untersuchten Honigen wiesen Spuren von gentechnisch veränderten Bestandteilen auf, einer davon trotz ausdrücklicher Deklarierung "ohne Gentechnik".  Bei allen beanstandeten Proben fand man die gleiche Ursache: Rounup-Ready-Soja. Die völlig verwirrende Auslegung, wann was und warum gekennzeichnet weden soll, kann hier nicht kommentiert werden. Beruhigend aber, dass die zwei als deutsch deklarierten Honige (einer davon im DIB-Glas) erwartungsgemäß keine Spuren gentechnisch veränderter Pollen aufwiesen. Ebenso ein Honig aus Mexiko, einer aus dem Bodenseeraum (D, CH, A) und drei Honige aus EG- und Nicht-EG-Ländern.


Trachtmeldedienst zieht um


Manche  haben sicher schon bemerkt, dass der Trachtmeldedienst im Internet zur Zeit nicht erreichbar ist. Das liegt daran, dass die Anwendung auf einen Neuen Server umzieht. Dabei sind Probleme aufgetreten, die mehr Zeit erfordern als erwartet. Wir hoffen jedoch, das der Trachtmeldedienst in einigen Tagen mit der alten Zuverlässigkeit wieder Daten liefert. Da die Winterbehandlung der Völker bereits erfolgt sein sollte, dürften die Stocktemperaturen nur noch von untergeordnetem Interesse sein.


Mit freundlichen Grüßen
Armin Spürgin
Fachberater für Imkerei

Regierungspräsidium Freiburg
Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum
Veterinär- und Lebensmittelwesen
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