< Infobrief April 2012
23.04.2012 00:00 Alter: 7 yrs
Kategorie: Infobrief Fachberater

Infobrief II April 2012

Auf Futtervorrat achten!!! Der Frühling setzt sich immer noch nicht recht durch und auf den Höhenlagen will der Winter nicht weichen. Dennoch sind die Völker, angeregt durch den relativ warmen März, in guter Verfassung und pflegen große Brutflächen. Seither ist aber kaum noch Nektar eingetragen worden. Selbst dort, wo die Bienen in letzter Zeit täglich fliegen konnten, war es für Nektareintrag meist zu kalt. Deshalb sind unbedingt die Futtervorräte der Völker zu kontrollieren. In jeder Etage sollten doch mindestens außen je eine satte Futterwabe hängen, plus schöne Futterkränze über der Brut. Wo dies nicht der Fall ist, sollte dringend zugefüttert werden. Am besten geht das mit kandiertem Honig. Bei akutem Futtermangel auch mit einigen Litern Futtersirup.


Auf Futtervorrat achten!!!


Der Frühling setzt sich immer noch nicht recht durch und auf den Höhenlagen will der Winter nicht weichen. Dennoch sind die Völker, angeregt durch den relativ warmen März, in guter Verfassung und pflegen große Brutflächen. Seither ist aber kaum noch Nektar eingetragen worden. Selbst dort, wo die Bienen in letzter Zeit täglich fliegen konnten, war es für Nektareintrag meist zu kalt. Deshalb sind unbedingt die Futtervorräte der Völker zu kontrollieren. In jeder Etage sollten doch mindestens außen je eine satte Futterwabe hängen, plus schöne Futterkränze über der Brut. Wo dies nicht der Fall ist, sollte dringend zugefüttert werden. Am besten geht das mit kandiertem Honig. Bei akutem Futtermangel auch mit einigen Litern Futtersirup.


Erweiterung nicht vergessen!


Andererseits sollte man die Entwicklung der Völker im Auge behalten, die trotz des kalten Wetters weiter geht. Die Jungbienen jeder schlüpfenden Brutwabe benötigen den Platz von 3-4 Waben. Bei stark entwickelten Völkern sollte also nicht mit der Erweiterung gezögert werden (siehe dazu auch den letzten Infobrief). Da die Völker auch schon seit einiger Zeit Schwarmnäpfchen pflegen, ist mit (wöchentlichen) Schwarmkontrollen zu beginnen. Vermutlich werden am Donnerstag (Wettermeldung bis +24°C) die ersten Schwärme fallen. Diese frühen Schwarmanzeichen sind überwiegend dem kalten Wetter geschuldet. Deshalb kann man sich fürs Erste mit dem Ausbrechen von Schwarmzellen begnügen. Auch das Ausgleichen von schwächeren durch stärkere Völker ist jetzt noch sinnvoll. Das kann durch Platztausch während guten Flugwetters (Schwaches an den Platz des Stärkeren) oder durch Austausch von Brutwaben geschehen. Zumindest in den wärmeren Lagen sollte man sich auf eine frühe Ablegerbildung einrichten, damit die Völker rechtzeitig geschröpft werden können, bevor die Schwärme davon fliegen.


Ohne Kommentar!


http://www.aldi-sued.de/de/html/product_range/2744_5619.htm


Für "Vereinshistoriker"


Beim Badischen imkertag in Überlingen wurde ich von mehreren Teilnehmern gefragt, wie sie etwas über die Geschichte ihres Vereines erfahren könnten. Ich empfahl die Festschrift zum 50 Jubiläum des Landesverbandes Badischer Imker von J.M. Roth: "Bienen und Bienenzucht in Baden" von 1907. Festschrift ist eigentlich untertrieben, denn es handelt sich um ein ausgewachsenes Buch. Da dieses Werk auch antiquarisch nicht leicht zu bekommen ist und meine PDF-Kopie auf den neuen Seiten des Landesverbandes nicht mehr verlinkt sind, empfehle ich folgende Adresse: http://www.badische-imker.de/haus/2225119a661018603/index.php


Imkerei- und vereinsgeschichtlich Interessierte laden sich am besten rasch die 16 Kapitel mit Vor- und Schlusswort in 12 Dateien herunter, bevor sie ganz aus dem Internet verschwinden, was angeblich gar nicht möglich ist. Ist über den eigenen Verein vielleicht nichts konkretes darin zu finden, kann man aber sicher etwas zur Imkerei der Region lesen.




Mit freundlichen Grüßen
Armin Spürgin
Fachberater für Imkerei

Regierungspräsidium Freiburg
Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum
Veterinär- und Lebensmittelwesen
Postfach
79095 Freiburg
oder
Bertoldstraße 43
79098 Freiburg

Telefon: 07 61 / 2 08 - 12 85
FAX:    07 61 / 2 08 - 12 36
Mobil: 01 75 / 7 24 82 00  


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