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28.01.2016 23:00 Alter: 3 yrs
Kategorie: Infobrief Fachberater

Infobrief Januar 2016

In der zweiten Januarwoche ist es nun doch noch Winter geworden. Aber schon legt er wieder mit frühlingshaften Temperaturen eine Pause ein.


In der zweiten Januarwoche ist es nun doch noch Winter geworden. Aber schon legt er wieder mit frühlingshaften Temperaturen eine Pause ein.


Blicken wir auf die zurückliegende Winterbehandlung zurück, die spätestens im Dezember hätte erledigt sein sollen, so kann man feststellen, dass nie alle Völker brutfrei waren. Im letzten Infobrief aus Mayen wurde die Bedeutung der Brut zwar etwas abgeschwächt. In 400 Brutzellen wurden nur 10 Milben gefunden. Allerdings hatten manche Völker bis zu 3 Waben Brut und somit vermutlich auch zu viele überlebende Milben.

 

Was ist zu tun?

Eine zweite Träufelbehandlung mit Oxalsäure kann für die Bienen eine zu große Belastung bedeuten. Alternativ könnte man eine Sprühbehandlung mit Milchsäure einplanen. Wenn man sie auf jene Völker beschränkt, die bei der OS-Träufelbehandlung einen besonders hohen Milbenabfall zeigten, würde sich der Aufwand in vertretbaren Grenzen halten. Voraussetzung wäre allerdings Brutfreiheit. Es bleibt abzuwarten, ob diese im 2. Winterhalbjahr noch erreicht wird.
Auf jeden Fall sollte man im Frühjahr den Varroabefall im Auge behalten. Die Drohnenbrut bietet dazu eine gute Gelegenheit. Entdeckelt man 3 Wochen alte Drohnenbrutwaben, befindet sich die Brut im Puppenstadium. Die Puppen fallen leicht aus den Zellen und mit Ihnen die Milben (siehe auch Grundwissen für Imker 03-04-01 und 10-02-03). Völkern mit hohem Milbenbefall nimmt man im Rahmen der Ablegerbildung sämtliche verdeckelte Brut. Die Bienen dazu holt man aus anderen Völkern. So wird die Trachtstärke der Wirtschaftsvölker nicht übermäßig geschwächt. Die Ableger unterzieht man 3 Wochen später, wenn alle Brut ausgelaufen ist, einer wirksamen Behandlung.

 

Weissacher Imkertag 2016

Hier finden Sie den Flyer zum Weissacher Imkertag 2016. In dem vielseitigen Programm ist sicher für jeden etwas dabei!

 

Badischer Imkertag 2016

Die Vertreterversammlung des Landesverbandes Badischer Imker und der Badische Imkertag 2016 finden am 9. und 10. April in Triberg statt. Das Programm kann zu gegebener Zeit auf der Internetseite des Landesverbandes nachgesehen werden.
www.badische-imker.de

 

Ende der Dienstzeit

Nach über 36 Jahren Fachberatung für Imkerei verabschiede ich mich Ende Januar in den Ruhestand. Bei allen, die mich in meiner Arbeit unterstützt haben, möchte ich mich sehr herzlich bedanken. Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten als Obmann für Trachtbeobachtung und Wanderung im Landesverband Badischer Imker und als Autor der ADIZ werde ich weiterhin begleiten. Man wird also auch weiterhin immer wieder voneinander hören und lesen oder sich auf den Fachtagungen begegnen, worüber ich mich besonders freuen würde.
Allen Infobrief-Lesern wünsche ich alles Gute, Gesundheit und viel Erfolg mit den Bienen.


Mein Nachfolger, Bruno Binder-Köllhofer, wird im Laufe des Sommers seinen Dienst in Freiburg beginnen. Bitte bringen Sie ihm das gleiche Vertrauen entgegen wie ich es genießen durfte und unterstützen Sie ihn ebenso bei seiner Arbeit. Postadresse und Telefonnummern bleiben gleich. Die E-Mailadresse wird zum frühestmöglichen Zeitpunkt bekannt gegeben, möglicherweise durch den nächsten Infobrief aus Freiburg. Bis dahin empfehle ich den Infobrief der Bieneninstitute zu beachten.
Anmeldung hier: http://www.bienenkunde.rlp.de/Internet/global/inetcntr.nsf/dlr_web_full.xsp?src=32F413N3I9&p1=V751NG2FK3&p3=3EJ6R9TL7L&p4=XF10F330RV

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Armin Spürgin
Fachberater für Imkerei

 

Regierungspräsidium Freiburg
Abteilung Landwirtschaft, Ländlicher Raum
Veterinär- und Lebensmittelwesen
Bertoldstraße 43
79098 Freiburg
Telefon: 07 61 / 2 08 - 12 85
Fax: 07 61 / 2 08 - 1399
Mobil: 01 75 / 7 24 82 00
Mailto: armin.spuergin(at)rpf.bwl.de

 


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