Asiatische Hornisse: Erfolgreiches Engagement in der Bekämpfung wird fortgesetzt

Minister Peter Hauk MdL: „Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse wird fortgeführt.“

„Ende Februar und Anfang März beginnt die neue Saison der Asiatischen Hornisse mit dem Bau der Embryonalnester durch die Jungköniginnen. Anschließend schlüpfen ab Mai die ersten Arbeiterinnen in sogenannten Primärnestern. Damit steigt auch das Risiko, dass sich hierdurch Schäden im Obst- und Weinbau oder der Imkerei häufen. Nestentfernungen sind zentraler Baustein bei der Bekämpfung dieser aus Südostasien stammenden invasiven Art. Daher werden wir im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. Juli 2026 die Entnahme von Primärnestern mit 60 Euro je Nestentfernung fördern. Insgesamt stehen hierfür 95.000 Euro zur Verfügung für über 1.500 Nestentnahmen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Mittwoch (28. Januar).

Sichtungen von Einzeltieren oder Nestern der Asiatischen Hornisse sind über die offizielle Meldeplattform der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg zu melden. Da die eigenständige Entfernung von Primärnestern aufgrund der Gefahr von Stichereignissen zu gefährlich ist, sollte dies unbedingt von Experten durchgeführt werden. Um die Fortpflanzung und Ausbreitung der Asiatischen Hornisse zu unterbinden, sollten Primärnester zwingend entnommen werden. Denn wird das Primärnest für die Population zu klein, siedelt diese in ein Sekundärnest um. Ein Sekundärnest kann bis zu einem Meter groß werden und beherbergt oftmals mehrere tausend Tiere. Damit steigt das Risiko für Schäden im Obst- und Weinbau oder der Imkerei.

Die Naturschutzverwaltung finanziert Nestentfernungen nur noch, wenn eindeutig ein Schaden für die biologische Vielfalt zu befürchten ist. Da der Naturschutz Biodiversitätsschäden in aller Regel als nicht gegeben sieht, müssten die Betroffenen die Entfernung von Nestern selbst beauftragen und bezahlen. „Durch die Übernahme der Kosten für die Nestentfernungen durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Fortpflanzung und weitere Ausbreitung der Asiatischen Hornisse zu reduzieren und negative Auswirkungen auf Landwirtschaft, Imkerei und Bevölkerung zu begrenzen. Wir übernehmen hier Verantwortung“, sagte Minister Hauk.

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Quelle: https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/pressemitteilung/pid/asiatische-hornisse-erfolgreiches-engagement-in-der-bekaempfung-wird-fortgesetzt